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Suchbegriff: Vereinigte Staaten

Chevron befindet sich in den letzten Verhandlungen über den Verkauf seines 50-prozentigen Anteils an der Singapore Refining Company und anderen Vermögenswerten im asiatisch-pazifischen Raum, deren Wert möglicherweise über 1 Milliarde US-Dollar liegt. Die führenden Bieter sind Glencore und der japanische Raffineriebetreiber Eneos. Der Verkauf ist Teil der Strategie von Chevron, seine globalen Vermögenswerte zu straffen und sein Raffinerieportfolio in Asien zu optimieren.
Der DAX erholte sich teilweise nach anfänglichen Verlusten nach Trumps Rede in Davos, in der er Grönland für sich beanspruchte, aber Gewalt ausschloss. Die Märkte reagierten positiv auf seinen gemäßigteren Ton, die Wall Street drehte ins Plus und die Anleihemärkte erholten sich. Qiagen verzeichnete Gewinne aufgrund von Übernahmespekulationen, während Netflix mit seinem Ausblick enttäuschte. Gold und Silber erreichten Rekordstände, da Anleger auf der Suche nach Sicherheit waren, und Continental erreichte trotz Herausforderungen in seiner Contitech-Sparte seine Jahresziele.
Der Artikel analysiert die internen Konflikte innerhalb der Energieagenda von Donald Trump und hebt die Spannungen zwischen den Zielen einer erschwinglichen Energieversorgung für die Amerikaner, der Energiedominanz durch Exporte und der Unterstützung der heimischen Energieindustrie hervor. Trotz politischer Unterstützung bleiben die US-Produzenten vorsichtig und halten angesichts schwacher Ölpreise, Bedenken hinsichtlich eines Überangebots und Unsicherheiten über die Politik nach Trump an ihrer Kapitaldisziplin fest. Während LNG-Exporte nach Europa eine dominante Rolle spielen, sieht sich Rohöl einer starken Konkurrenz durch die OPEC+ und andere Produzenten ausgesetzt, sodass es schwierig ist, alle drei Energieprioritäten gleichzeitig zu erreichen.
Der Artikel berichtet über einen deutlichen Anstieg der Lagerbestände an Rohöl und Erdölprodukten in den USA, wobei die Rohölvorräte in der Woche zum 16. Januar um 3,04 Millionen Barrel und die Benzinvorräte um 6,2 Millionen Barrel gestiegen sind. Die Rohölproduktion in den USA ging leicht auf 13,753 Millionen Barrel pro Tag zurück, während die strategischen Erdölreserven weiter wuchsen. Die Daten zeigen gemischte Marktbedingungen, wobei die Lagerbestandsaufstockungen möglicherweise auf eine schwächere Nachfrage hindeuten, obwohl die Preise relativ stabil blieben und nur moderate Zuwächse verzeichneten.
Die Internationale Energieagentur hat ihre Prognose für das weltweite Ölnachfragewachstum im Jahr 2026 um 70.000 Barrel pro Tag auf 930.000 Barrel pro Tag angehoben und begründet dies mit niedrigeren Ölpreisen und einer Normalisierung der Wirtschaftslage nach dem Zollchaos im Jahr 2025. Trotz erhöhter Versorgungsprognosen und steigender Lagerbestände, die die Preise um 16 USD/Barrel unter dem Vorjahresniveau gehalten haben, stellte die Agentur einen im Vergleich zu früheren Schätzungen etwas geringeren impliziten Marktüberschuss fest. Die Aufwärtskorrektur spiegelt die Erholung der Nachfrage nach petrochemischen Rohstoffen und die verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen wider, trotz anhaltender geopolitischer Spannungen in den Ölförderregionen.
Halliburton meldete für das vierte Quartal 2026 besser als erwartete Ergebnisse und übertraf mit einem Umsatz von 5,66 Milliarden US-Dollar die Schätzungen, da der internationale Umsatz um 2,9 % auf 3,5 Milliarden US-Dollar stieg und damit die stagnierende Entwicklung in Nordamerika ausglich. Das Ölfelddienstleistungsunternehmen verzeichnete starke Ergebnisse in Brasilien, der Nordsee, der Karibik und Mexiko, während die US-Schieferölproduzenten angesichts niedrigerer Ölpreise ihre Ausgaben zurückhielten. Trotz eines Gewinnrückgangs gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Restrukturierungskosten stiegen die Aktienkurse, da sich die Anleger auf das internationale Wachstum und die potenziellen Chancen einer Wiederöffnung des venezolanischen Marktes konzentrierten.
Der Goldpreis setzt seinen Rekordanstieg fort und erreicht erstmals einen Wert von über 4.800 US-Dollar pro Feinunze, angetrieben durch globale politische Spannungen und Handelskonflikte. Auch Silber zeigt eine starke Performance, wenn auch in einem langsameren Tempo als Gold. Beide Metalle profitieren von ihrem Status als sichere Anlage in unsicheren Zeiten, wobei Silber zusätzlich durch die industrielle Nachfrage aus den Bereichen KI, Robotik und Energie gestützt wird.
Ein Vorstandsmitglied von Montana Aerospace verkaufte 1 Million Aktien im Wert von 31 Millionen Schweizer Franken zu einem mehrjährigen Höchstpreis, nachdem die Aktie des Unternehmens nach seiner Umstrukturierung zu einem reinen Luft- und Raumfahrtspezialisten mit Verträgen von Lockheed Martin und Airbus um 57,5 % gestiegen war. Der Verkauf entspricht etwa 1,6 % der Marktkapitalisierung des Unternehmens und ist wahrscheinlich durch Gewinnmitnahmen oder Kapitalbedarf für andere Unternehmungen motiviert.
Netflix hat sein Übernahmeangebot für Warner Brothers in Höhe von 83 Milliarden Dollar verbessert, indem es statt einer Kombination aus Aktien und Bargeld nun eine reine Barzahlung anbietet, was das Angebot für die Aktionäre attraktiver macht. Der Streaming-Riese vermeldete starke Finanzergebnisse mit einem Rekordwachstum von 7,2 % auf 325 Millionen Nutzer und einem Quartalsgewinn von 2,42 Milliarden Dollar. Paramount hat ein konkurrierendes Angebot in Höhe von 100 Milliarden Dollar abgegeben, verlangt jedoch zusätzliche Fernsehsender. Der Übernahmekampf hat erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft Hollywoods, wobei Netflix die Interessen des Streamings vertritt und Paramount sich für das traditionelle Kino einsetzt. Zu den politischen Dimensionen gehören Donald Trumps Unterstützung für Paramount, die von Finanziers aus dem Nahen Osten unterstützt wird, sowie Bedenken hinsichtlich der zukünftigen redaktionellen Ausrichtung von CNN unter neuer Eigentümerschaft.
Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen von Jeff Bezos, hat Pläne zum Aufbau eines leistungsstarken Satellitennetzwerks namens TeraWave bekannt gegeben, das aus 5.408 Satelliten bestehen und mit Starlink von SpaceX konkurrieren soll. Im Gegensatz zu Starlink, das Verbraucher bedient, richtet sich TeraWave mit symmetrischen Datenraten von bis zu 6 Terabit pro Sekunde an Regierungskunden, Rechenzentren und Unternehmen. Das Netzwerk soll den wachsenden Rechenbedarf von Anwendungen der künstlichen Intelligenz durch eine weltraumgestützte Datenverarbeitungsinfrastruktur unterstützen. Der Start ist für das vierte Quartal 2027 geplant. Damit ist dies neben dem Leo-Netzwerk für das Verbraucher-Internet das zweite große Orbitalprojekt von Blue Origin.

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